Die Küche – Herzstück eines jeden Heims
Eine neue Studie belegt, dass die Küche das Herzstück einer jeden Wohnung und den Deutschen immer mehr wert sei: Durchschnittlich gab jeder Bundesbürger im Jahr 2010 knapp 160 Euro für eine neue Einbauküche aus.
Handelsberatungsexperte Sebastian Deppe bestätigt diese These, denn Kochen sei einfach ‚in’. Nicht umsonst erfreuen sich Shows im Fernsehen immenser Beliebtheit, und Küchenhersteller profitierten von diesem Bedarf. Die Küche werde immer mehr zum kommunikativen Wohnraum, in dem dem Hobby ebenso nachgegangen wird wie privaten Gesprächen. Vom Verbraucher gewünscht sind unter anderem zusätzliche Extras wie zum Beispiel edle Kühlschränke oder technisch raffinierte Induktionskochfelder. Denn die Küche gelte mittlerweile für viele als Visitenkarte der Wohnung und werde somit immer mehr zu einem Prestige-Objekt. Ein edles Induktionskochfeld macht wahrlich bereits den Augen Freude, bevor später der Gaumen verwöhnt wird mit dem, was darauf gekocht wurde.
Die seit einiger Zeit steigenden Ausgaben bei der Anschaffung einer Einbauküche bedeuten jedoch nicht, dass sich auch die Küchengröße verändert. Dieselbe Studie ergab, dass die Durchschnittsküche in Deutschland lediglich 16 Quadratmeter misst und somit in Relation zu den Ausgaben vergleichsweise eher klein ist. Ebenso tendieren Bundesbürger noch immer zu einem geschlossenen Raum für ihre Küche, obwohl offene Kochzeilen langsam ihr Recht einklagen und immer populärer werden. Für welche Variante man sich auch entscheiden mag: Ein Induktionskochfeld freut nicht nur den Hobbykoch, sondern auch die Umwelt, denn aufgrund seiner Funktionsweise wird Wärme schnell verteilt und geht kaum verloren. Und sicher ist es auch noch – fühlt das Induktionskochfeld keinen Topf auf sich stehen, erhitzt es auch nicht.
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