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Rohkaffee

Sonntag, Oktober 17th, 2010

Aus den Früchten des Kaffeestrauches wird der Rohkaffee gewonnen. Die Aufbereitung erfolgt in der Regel im Ernteland. Die reifen Kaffeekirschen werden heute sowohl von Hand als auch mit moderner Maschinentechnik geerntet.

Bei der Aufbereitung der Kaffeekirschen werden die äußeren Schichten wie zum Beispiel die Fruchthaut entfernt und die eigentliche Bohne freigelegt.

Je nach Herkunftsland wird hierbei nach grundsätzlich unterschiedlichen Methoden verfahren. Es wird zwischen trockener, halbtrockener und nasser Aufbereitung unterschieden. Die Auswahl der Aufbereitungsmethode hängt im wesentlichen von der Klimazone des Herkunftslandes ab. In trockenen Gebieten kann in der Regel keine Feuchtigkeit dem Aufbereitungsprozess schaden, hier wird der Rohkaffee trocken aufbereitet. In Indonesien und in Teilbereichen von Brasilien bevorzugen die Hersteller die halbtrockene Aufbereitung. Die nasse Aufbereitung herrscht in den Ländern vor, indem das feuchte Klima die Kaffeekirschen schnell unbrauchbar machen würde.

Um die vom Kunden gewünschte Geschmacksrichtung zu erhalten, hat jede Region ihre eigene Aufbereitungstechnik entwickelt und perfektioniert.

Bei der trockenen Aufbereitung werden die Kaffeekirschen gereinigt und unter der Sonne getrocknet. Dieser Prozess dauert bis zu vier Wochen. Das regelmäßiges Wenden der Früchte ist unbedingt erforderlich. Ist der angestrebte Feuchtigkeitsgehalt erreicht werden die Bohnen bis zur Weiterverarbeitung zwischengelagert.

Die halbtrockene Aufbereitung umfasst das Entfernen der Pektinsschicht mit anschließendem Abwaschen der Schleimschicht und einem sehr kurzem Trocknungsprozess.

Bei der nassen Aufbereitung werden die Kaffeekirschen in Wassertanks einem Quellprozess ausgesetzt. Die reifen Früchte sinken im Wassertank nach unten und werden maschinell durch ein Sieb – und Walzensystem geleitet. Hierbei wird die Fruchtschale entfernt. Eventuell übrig gebliebene Schalenreste werden nach verschiedenen Methoden entfernt und der noch vorhandene Wassergehalt der Frucht, durch Trocknung auf etwa 10 % reduziert.

Die abschließenden Arbeitsschritte wie Walzen, Schälen und optional Polieren runden die Herstellung des Rohkaffees ab. Hierbei werden letzte Rückstände entfernt, und das Aussehen des Rohkaffees verbessert.

Das sortieren nach Größe und Farbe schließen den Prozess ab.

Smoothies

Montag, August 2nd, 2010

Smoothies nennen sich die neuen Fruchtgetränke für Ernährungsbewusste, die laut Hersteller und Verpackung nur aus gewissen Anteilen einiger Früchte bestehen. Diese Smoothies gibt es mittlerweile von den verschiedensten Herstellern in jedem Supermarkt zu kaufen, doch man kann sie auch sehr leicht selbst herstellen, denn dann weiß man genau, was wirklich im Smoothie drinnen ist und außerdem ist er, da er selbst gemacht ist, noch frisch und enthält noch viel mehr Vitamine als die fertigen Smoothies im Supermarkt.

Im Internet findet man Rezepte für alle möglichen Fruchtkompotte und Smoothies. Die meisten der Smoothies sind in weniger als fünf Minuten fertig und trinkbereit. Um einen Smoothie zu machen, sollte man am besten vorher einkaufen gehen, um das Obst und die anderen Zutaten, die man je nach Belieben dazu mischen kann, möglichst frisch zu Hause zu haben. Mango, Kiwi, Banane, Ananas und Weintrauben sind ein beliebtes Obst für den Smoothie, da sie sehr saftig sind und sich gut pürieren lassen. Aber auch anderes Obst wie zum Beispiel Himbeeren, Marillen, Äpfel oder Zwetschgen eignen sich für einen Smoothie. Äpfel muss man gegebenenfalls schälen, falls der Mixer die Schale nicht zerkleinern kann, doch für die meisten Mixer dürfte die Apfelschale kein Problem sein.

Um einen Smoothie zu machen, braucht man also einen Mixer, denn anders als bei einem Fruchtsaft kommt in den Smoothie das ganze Obst hinein und nicht nur der Fruchtsaft. So wird das nahrhafte Fruchtfleisch mitgetrunken und muss nicht weggeworfen werden.

Neben den Früchten kann man, je nach Konsistenz des Smoothies etwas Wasser hinzufügen. Damit der Smoothie etwas cremiger wird, kann man auch Joghurt oder Buttermilch hinzugeben. Hat man gerade ein Obst nicht zu Hause, das aber geschmacklich gut in den Smoothie passen würde, wie zum Beispiel Orangen, kann man dies durch Orangensaft ersetzten. Man sollte nur nicht zu viel Saft hinzufügen, da dieser meistens sehr viel Zucker enthält und dadurch den Smoothie zu einer waren Kalorienbombe werden lässt.