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Die Geschichte der Gewürze

Mittwoch, November 24th, 2010

Wenn wir an unserem heimischen Herd stehen und unser Essen zubereiten, dann ist es selbstverständlich das wir zu unseren Gewürzen greifen. Doch es gab Zeiten, da war es nicht üblich mit Salz und Pfeffer elegant das Essen zu verfeinern. Jedoch gibt es bestimmte Gewürze schon eine halbe Ewigkeit. So haben unsere Vorgänger in der Steinzeit schon Ihre Speisen mit Kümmel gewürzt. Ebenso die Ägypter, die nicht nur Ihr Essen mit den Gewürzen würzten, sondern auch die Toten der damaligen Zeit mit den Gewürzen einbalsamiert haben. Man kann sich also ein Bild davon machen, wie lange Gewürze schon existieren und welche Bedeutung manche Gewürze haben.

Mit den Gewürzen wurden überdurchschnittliche Gewinne erzielt und nur reiche Bürger konnten sich die Gewürze damals leisten. Gewöhnliche Bürger mussten sich mit den Kräutern zufrieden geben, die Sie selbst im Garten angebaut hatten. Interessant ist auch, dass der Verbrauch der Gewürze um einiges höher gewesen sein soll, als zur heutigen Zeit. Das beliebteste Gewürz war und ist immer noch der Pfeffer. Das Allerwelts-Gewürz von heute war in Zeiten des Mittelalters sehr viel wert. Mit zunehmender Zeit verloren die Gewürze an Bedeutung, wurden damit aber für Normalbürger bezahlbar.

In der heutigen Zeit werden nicht nur Einzelgewürze in der Küche eingesetzt. Um kreativ am Herd zu sein, hat man verschiedene Gewürzmischungen zusammengestellt. Hinzu kommt, dass die Wellness Generation immer mehr auf richtiges Essen achtet. Gewürze machen das Essen nicht nur geschmackvoller und reizvoller, Sie enthalten auch lebensnotwendige Bestandteile wie Vitamine, die unsere Leistung steigern. Das Essen, welches mit bestimmten Gewürzen verfeinert wurde ist somit bekömmlicher für den Menschen. Auch immer mehr exotische Gewürze finden Ihren Platz in der deutschen Küche.

Gesundes Essen für einen gesunden Magen

Freitag, September 3rd, 2010

Tag für Tag muss unser Verdauungssystem harte Arbeit leisten. Unsere inneren Organe wie Magen und Darm, Galle und Leber sowie Nieren und Blase sind dafür verantwortlich, dass unser Körper das Essen gründlich zerlegt und verdaut und dem Organismus die Nährstoffe zuführt, der er für seine Arbeit so dringend benötigt. Doch nicht immer klappt das so, wie man sich das wünschen würde. Verdauungsstörungen hat mittlerweile jeder Dritte. Falsche Ernährung, Stress, mangelnde Bewegung und auch Kombinationen aus diesen Faktoren bewirken, dass fast jeder die Symptome wie Sodbrennen, Übelkeit, Magenkrämpfe und andere lästige Beschwerden durchaus kennt. Insbesondere diejenigen unter uns, die dazu auch noch unregelmäßig essen oder die Mahlzeiten ganz auslassen und durch Kaffee und Zigaretten ersetzen, dürfen sich nicht wundern, dass Magenprobleme durchaus ein ganzes Leben lang anhalten können. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf das Beruf- und Privatleben. Doch so weit muss es gar nicht erst kommen: die Kräuterapotheke der Natur bietet Ihnen viele Mittel und die Gesundheits-Tipps aus Großmutters Zeiten überliefern Ihnen viele Gesundheits-Rezepte, die auch heute noch ihre Gültigkeit haben.



Eine grundlegende Regel besagt: Kochen Sie gesund. Kochen Sie mit frischen Zutaten und übersehen Sie die Angebote der Fastfood-Ketten, auch wenn es da noch so lecker riecht. Gewiss, Burger und Pommes schmecken gut. Und sie schmecken so gut, weil sie meistens richtig fett sind. Fett ist Geschmacksträger, aber wenn schon Fett, dann das richtige. Lassen Sie die tierischen Fette beiseite und weichen Sie aus auf pflanzliche Fette wie Oliven-, Weizen-, Raps- oder Distelöl. Oder gönnen Sie sich mal das Besondere: selbstgemachtes Vanilleeis mit Kürbiskernöl. Ja, Sie haben richtig gelesen: Vanilleeis mit Kürbiskernöl. Aber bei selbstgemachtem Eis wissen Sie genau, was es enthält. Und Sie selbst haben die Wahl, ob sie die fette Sahne nicht doch lieber durch Milch ersetzen, während das dunkelgrüne sämige Kürbiskernöl mit seinem nussigen Geschmack eine weitere Herausforderung für den Gaumen ist.



Wenn Sie Einkaufen, achten Sie darauf, dass das Gemüse frisch ist. Schauen Sie sich an wo die Wurzel abgeschnitten ist. Ist der Schnitt schon trocken und braun lassen Sie das Gemüse oder den Salat besser liegen und gehen woanders einkaufen. Nur gute Qualität bringt dem Körper die Nährstoffe, die er dringend benötigt um gesund zu sein und zu bleiben. Kaufen Sie keine fertigen Salate. Gewiss, geschnittener Salat ist praktisch weil man nur noch das Dressing daraufgeben muss, aber er wird auch sehr schnell welk und dann sind die Vitamine auch nur noch die Hälfte wert. Benötigen Sie keinen ganzen Kopf Salat, befeuchten Sie den restlichen Kopf mit etwas Wasser und legen ihn in eine Plastiktüte oder in eine Plastikschüssel in die Gemüseschale Ihres Kühlschrankes. Dort bleibt der Salat noch einen oder zwei Tage frisch. Holen Sie ihn dann heraus um ihn zuzubereiten, muss auch dieser Salat vor dem Zerpflücken noch einmal gewaschen werden. Besonders gut ist übrigens Salat aus dem eigenen Garten.



Essen Sie mäßig, aber regelmäßig. Zu reichliches Essen, führt, ebenso wie zu fettes Essen zu Problemen mit Leber und Galle und erst recht mit der Figur. Auch übermäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum kann die Leber in ihrer Arbeit stark beeinträchtigen. Dabei kann es sich einmal um eine leichte Beeinträchtigung, wie beispielsweise ein Völlegefühl handeln, es kann sich aber auch um starke Schmerzen oder sogar Koliken handeln. Vergessen Sie auch den Heilgarten der Natur nicht und kochen Sie mit Kräutern und Gewürzen. So helfen Pflanzen wie Kümmel und Salbei bei Magenbeschwerden und scharfe Gewürze, wie Chili, Meerrettich, Zwiebeln und Rettiche regen durch ihre Schärfe den Appetit an und fördern die Verdauung. Und sollten sich doch schon Verdauungsbeschwerden eingestellt haben, beseitigen Sie diese durch Fenchel- oder Kümmeltee.



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