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Haustechnik erleichtert den Alltag

Mittwoch, November 16th, 2011

Die moderne Haustechnik nimmt immer interessantere Formen an. Wer heute ein Haus neu baut wird irgendwo einen einzelnen Raum für die Haustechnik benötigen. Früher gab es eine Heizungsraum und eine Waschküche. Heutzutage gibt es einen eigenständigen Raum für die Haustechnik. Neben der Heizungsanlage und den Anschlüssen für Strom und Telefon können hier weitere Bauteile eingebracht werden. In einigen Häusern werden mittlerweile 19 Zoll Schränke benötigt, die die Haustechnik aufnehmen können. So ist es zum Beispiel möglich in jedem Hauptwohnraum im Haus eine oder mehrere Haustechnik-Anschlussdosen zu verlegen. An einer solchen Dose kommen mehrere Signale an, die dann im jeweiligen Raum abgegriffen werden können. Dazu gehört der Telefonanschluss, der Fernseheranschluss und natürlich mindestens einen Netzwerkanschluss. Alle Anschlüsse dieser Dosen laufen im Raum der Haustechnik zusammen. Von hier aus können sämtliche Signale umgeleitet werden.

Erweiterungen der Haustechnik

Doch mittlerweile ist noch viel mehr möglich. Es ist gang und gebe geworden im Haus einen eigenen Server zu installieren. Dieser kann vielfältige Aufgaben übernehmen. Eine Funktion ist zum Beispiel die Steuerung sämtlicher Rollladen am gesamten Haus. Diese können über einen Lichtsensor gesteuert werden. Hinzu können Funktionen installiert werden, die eine Schaltung der Rollläden am Haus gemäß vorgegebener Zeiten erlaubt. Diese können an unterschiedlichen Wochen- und Wochenend Tagen ganz individuell vereinbart werden. Auch das gesamte Licht im Haus kann über den Raum der Haustechnik gesteuert werden. So ist es möglich zu unterschiedlichen Tages und Nacht Zeiten das Licht entsprechend zu dimmen. Wer zum Beispiel nachts aufsteht und im Flur auf den Lichtschalter drückt, bekommt als Reaktion ein gedämmtes Licht, das ihn nicht blendet. Wird mittags bei hellem Tageslicht der Lichtschalter gedrückt, wird das Licht sofort auf voller Intensität eingeschaltet.

Anwendungen in der Küche

Außerdem lassen sich weitere Regelungen installieren. So kann zum Beispiel per Mobilfunk kontrolliert werden und man den Herd in der Küche ausgeschaltet hat. Die Ungewissheit, wenn man unterwegs ist, nicht mehr sicher ist ob man tatsächlich die Herdplatte ausgetreten hat er mit einem Anruf oder einer SMS nun von überall aus kontrolliert werden. Im Zweifelsfall ist es möglich den Strom der Küche über sein Handy abzustellen. Sicher ist sicher.

Das Restaurant von morgen

Samstag, November 27th, 2010

Moderne Technik und IT haben unser Leben sowie unsere Wahrnehmung in fast allen Bereichen stark verändert. Doch geht man in ein Restaurant, so ist dort in den allermeisten Fällen alles wie gehabt. Zwischen einer Gaststätte wie sie vor 20 oder 30 Jahren noch war und einer heutigen Version wird man einfach nicht viele Unterschiede feststellen.

Sicherlich haben viele Verbraucher auch gar nicht das Bedürfnis. Sie mögen die “urige” Stimmung die es in vielen Gasthäusern nach wie vor noch gibt und wünschen hier auch gar keine Veränderung. Doch es gibt auch Zielgruppen, die auf eine Art High-Tech Restaurant anspringen. In Japan zum Beispiel gibt es inzwischen Gaststätten, in denen man keine Speisekarte mehr erhält sondern ein Apple iPad. Hiermit werden dann einfach Bestellungen getätigt oder die Speisekarte betrachtet. Auf diese Art und Weise kommt in einem Restaurant ein High-Tech Flair rüber und es wird zugleich auch an Personal gespart.

Aber es muss nicht unbedingt ein iPad sein. Zum Beispiel kann auch Kiosksystem eine ganz ähnliche Aufgabe erfüllen. Statt einen Kellner zu befragen, klicken sich hier die Besucher eines Restaurants ganz einfach per Touchscreen durch die virtuelle Speisekarte und finden hier unter anderem auch Tagesangebote vor.

So ein Kiosksystem hat gegenüber einer klassischen gedruckten Speisekarte sicherlich so manchen Vorteil. Gibt es Änderungen an der Speisekarte oder gerade ein aktuelles Sonderangebot im Resutaurant, so muss die Karte nicht neu gedruckt werden. Stattdessen werden einfach Updates auf die virtuelle Speisekarte geladen. Somit spart man sich auch viel Aufwand und darüber hinaus auch Papier.

Darüber hinaus haben solche Systeme gegenüber Papier noch weitere Vorteile. Während auf einer normalen Speisekarte ein Gericht mit Text beschrieben wird und bestenfalls ein Foto erhält, ist bei einer solch virtuellen Version oder Speisekarte weit mehr Möglich. So können zum Beispiel auch ein Video oder mehrere Fotos durch die man navigieren kann von ein und der selben Speise angezeigt werden. Der Gast erhält auf diese Art und Weise einen viel besseren Überblick und auch einen besseren Eindruck. Somit bieten Systeme wie ein Tablet-PC oder ein Kiosksystem im Restaurant eine ganze Menge an Vorteilen.

Wer jedoch ein echtes Tech-Reataurant einrichten möchte, der hat mit der Einführung einer virtuellen Speisekarte jedoch noch lange nicht alles erledigt. Es geht auch um das gesamte Ambiente. Beispielsweise können LED Leuchtmittel clever eingesetzt werden um eine ganz besondere Stimmung zu erzeugen. Diese Leuchtmittel kann man zum Beispiel auch farblich gestalten oder variieren. Oder wie wäre es mit Wasserfällen die man mittels LED Leuchtmitteln anstrahlt? All solche Dinge sind möglich.

Ebenfalls in Japan hat man sich auch eine ganz neue Form der Bedienung einfallen lassen. Hier gibt es im wesentlichen zwei Konzepte: Einige Restaurants haben hier bereits kleine Roboter als Kellner-Ersatz im Einsatz. Diese Fahren zu den Tischen und bringen die Speisen. Es gibt jedoch auch schon Dinge wie Fließband-Systemen, bei denen die Speisen die man zuvor zum Beispiel mit dem Tablet-Pc bestellt auf einem Schienensystem bis zum Tisch rutschen.

All dass trägt natürlich dazu bei, dass sich der Gast wie in einem “Restaurant der Zukunft” fühlt. Die Möglichkeiten die der Restaurantbesitzer hierbei hat sind hier wirklich sehr vielseitig.